MyHappyEnd-Kaffee

Der Verein MyHappyEnd lanciert ein neues Gefäss. Wir schaffen damit eine Plattform, um das Thema „Erben und Vererben“ mehr ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und um es von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Thema des ersten MyHappyEnd-Kaffees war die Frage, welche Relevanz der Generationenvertrag hat. Wie sieht es mit der Solidarität unter den Generationen aus? Ist Solidarität auf Zeit noch zeitgemäss? Was sind die Chancen und Risiken eins Generationenkontraktes? Welche Rolle spielt die Demografie? Dürfen wir ewig leben? Was bedeutet die Thematik für die soziale Sicherheit?

Das Podiumsgespräch "Generationenvertrag: Solidarität oder Konflikt?" fand im Rahmen des Tag des Testaments am 13. September 2016 im Restaurant Karl der Grosse, in Zürich statt.

MyHappyEndKaffee2016

Es diskutierten in Kaffeehaus-Atmosphäre:

  • Dorothea Lüddeckens, Ausserord. Professorin für Religionswissenschaft mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung an der Universität Zürich: "Schon die Nonnen und Mönche in den Klöstern kannten eine Art AHV-System."
  • Franjo Ambrož, Direktor Pro Senectute Kanton Zürich: "Es ist für gemeinnützige Organisationen substantiell, dass sie von Bürgerinnen und Bürgern finanziell unterstützt werden, auch via Testamente."
  • Stini Arn a.k.a. Madame Mallé, Künstlerin und Familienoberhaupt in Mali: "Schon im Moment teile ich: Ein geerbtes Haus mit anderen Künstlern – gerade auch im Gedenken an meine Mutter."
  • Beatrice Gallin, Geschäftsführung MyHappyEnd: "Der Diskurs darf nicht abbrechen. Solange ein Dialog zwischen den Generationen stattfindet kommen wir weiter. Das individuelle Optimieren hat meines Erachtens ausgedient."
  • Moderiert wurde der Anlass von Regula Zehnder, SRF 1.
Die Serie MyHappyEnd-Kaffee wird 2017 fortgsetzt.